Chronik der Teutonia

02.09.1886
Gründung als Techniker-Verein-Teutonia in Sachsen am Technikum Mittweida, der jetzigen Hochschule Mittweida. Die Bezeichnung Techniker-Verein wurde gewählt, weil am Technikum Mittweida jede Art von korporationsähnlichen Zusammenschlüssen untersagt war.

01.10.1903
Die Legitimationskarte der Burschenschaft Teutonia belegt, dass die Bezeichnung Techniker-Verein die offizielle Bezeichnung gegenüber der Technikum-Leitung war; Teutonia war tatsächlich eine Burschenschaft.

 

18.11.1903
Stiftung des Alt-Herren-Verbandes der Teutonia.

1908
Der Techniker-Verein-Teutonia nimmt die Grundsätze der Deutschen Burschenschaft an, ändert seinen Wahlspruch in Ehre-Freiheit-Vaterland!, ist nun eine schlagende Verbindung und gibt unbedingte Satisfaktion, nennt sich aber weiterhin Techniker-Verein-Teutonia.

15.06.1912
Die Technische Vereinigung Teutonia wird laut Beschluss der Direktorial-Konferenz des Technikums wegen wiederholter grober Verstöße gegen die Bestimmungen des Versfassungs-Statutes (gemeint war das verbotene Schlagen von Mensuren) aufgelöst.

10.06.1920
Nach etlichen Eingaben bei der Direktion des Technikums wird die Technische Vereinigung Teutonia wieder offiziell zugelassen.

Um 1928
Die Teutonia erhält die offizielle Anerkennung als Burschenschaft durch die Technikums-Leitung.

27.10.1935
1935 kommt es zur Gründung von NS-Studenten-Kameradschaften und dem Verbot der Korporationen durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach. Die Teutonia weigert sich, sich dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund im Dritten Reich anzuschließen und löst sich am 27.10.1935 auf. Am 05.11.1935 empfiehlt die Vereinigung der Altherrenverbände in Mittweida sämtlichen Korporationen, sich aufzulösen.

Nach Kriegsende
Im Jahre 1950 findet sich ein kleiner Rest ehemaliger Teutonen in Mittweida zusammen und bildet den Freundschaftsbund Teutonia Mittweida, die spätere Mittweidaer Tafelrunde. Die rheinische Gruppe der in Wstdeutschland zusammenkommenden Teutonen ht die größten Möglichkeiten, ihre Bundesbrüder zu suchen, zu finden und so ihren Kreis der alten Teutonen zu vergrößern.

05.02.1955
Es wird der Beschluss gefasst, die Teutonia zu reorganisieren.

05.05.1955
Wiedergründung des Alt-Herren-Verbands der Teutonia in Düsselldorf.

27.04.1957
Reaktivierung der Burschenschaft Teutonia Mittweida zu Duisburg als fakultativ schlagende Studentenverbindung an der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen (später Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, heute Universität Duisburg-Essn).

04.10.1958
Eintritt in den BDIC (damals Bund Deutscher Ingenieur-Corporationen).

1959
Gründungskommers in Duisburg.

1992
Teutonia in Mittweida anlässlich der 125-Jahrfeier des Technikums.

Sommersemester 2002
Austritt aus dem BDIC. Kurzzeitige Suspendierung des Aktivenbetriebs.

30.10.2004
Fusion der Burschenschaft Teutonia Mittweida zu Duisburg mit dem Freien Corps Corona Germania zu Duisburg zur jetzigen Landsmannschaft Teutonia Mittweida zu Duisburg. Wiederaufnahme des Aktivenbetriebs.

2015
Erwerb des Teutonenhauses.